Nachdem wir endlich unsere Waesche aus der Waschmaschine bekamen und mittels unserer Gummi-Waescheleine zwischen Wasserrohr und Stuhl aufgehaengt hatten, sind wir zur vietnamesischen Botschaft gegangen, um unser Express-Visum fuer unser Folgeland zu beantragen. Unser Glueck war, dass die Botschaft wegen der Feiertage um den 01.05. auch Samstag zur Abholung des Visums offen hat. Wir waren so mit Sightseeing beschaeftigt, dass wir den Botschaftsbesuch immer vor uns herschoben. Sonst haetten wir es naechste Woche abholen muessen, wenn wir aus Chenge zurueck sind aber wer weiss wie die Zugverbindungen sind und wieviel Zeit wir dann haben?
Katrin freute sich darueber, dass wir am metroausgang zufaellig am ersten starbucks vorbeikamen und sie nach 4 wochen entzug endlich wieder einen richtig schoenen kaffee geniessen konnte.
Anschliessend sind wir zur Uni gefahren, wo wir Carolyn treffen wollten. Sie ist mit Katrin eine Austauschstudentin an der Dury University in Springfield, Missouri gewesen.
Als erstes gingen wir Essen. Ihre Mitbewohnerin Miaomiao, die Deutsch studiert, kam spaeter noch dazu. Carolyn lud uns in ein nettes Restaurant in der Naehe des Campus ein.
Das erste mal hatten wir jemanden, der uns die Speisekarte erklaerte.
In chinesischer Art bestellten wir verschiedene Dinge, die man in die Mitte stellt und gemeinsam teilt.
Wir bestellten:
-Frosch in der Terrine,
-„alte“ Eier, dessen Eigelb braun, das Eiweiss durchsichtig ist. Dies gelegt auf weiches Soya. Wir glauben es heisst 100jaehrige Eier und ist etwas ganz besonderes?
– Pilze mit Kohl
– eine Art Pommes (nur duenn wie Spagetthi und mit Chilli und Cilantro gewuerzt.
– Brot in 2 verschiedene Farben mit Honig
Der Frosch, bzw. die Terrine war ein wenig scharf gewuerzt, schmeckte aber nicht schlecht, nur die ganzen Knochen und Knorpel stoerrten etwas.
Die Eier waren interessant aber viel kann man finde ich nicht davon Essen.
Erst als wir gingen, bemerkten wir, wie frisch das Essen zubereitet wird, denn wir sahen die lebenden Kroeten und Fische an der Wand des Restaurants.
Carolyn erzaehlte, dass es ueblich sein, sich den Fisch auszusuchen, den man Essen will, damit er dann frisch getoetet zubereitet wird. Wir sind ganz froh, dass wir uns nicht unsere Kroete aussuchen mussten…
Anschliessend haben uns Carolyn und Miaomiao den Campus, das Unigelaende und die Lehrraeume gezeigt.
Bevor wir zum Abendessen in eine Mensa (bzw. ein Campus-Restaurant) gingen, waren Carolyn und Miaomiao so nett uns beim Zugticketkauf im eigenen Verkaufsstand der Universitaet zu helfen.
Liebe Miaomiao,
wir freuen uns, dass Du im Herbst fuer ein Jahr nach Deutschland kommst! Du bist herzlich in Bremen eingeladen, wenn wir im Dezember zurueck in Deutschland sind. Bitte konnaktiere uns, wann immer Du kommen kannst/moechtest. Die Kontaktdaten hast Du ja. 🙂
Nach der Verabschiedung und einem tollen Abschiedsgeschenk von Carolyn fuer Katrin sind wir zurueck in unser Hotel gefahren und haben im Supermarkt fuer underen naechsten Tag eingekauft.
Der Supermarkt an unserer Ecke ist aehnlich aber auch ein wenig anders zu unseren in Deutschland.
Mich faszinierte neben der Wursttheke die grosse Auswahl an verschiedenen Gefluegel-Fuessen.
Neben der „normalen“ Alkoholflaschen, gibt es auch gefuellte Flachmaenner, damit man sich spaeter den Alkohol in Tueten kaufen kann.












