Vormittags machten wir uns auf den Weg zu den Ming-Graebern, die ca. 50 km noerdlich von Peking liegen.
Hier liegen die Gräber von 13 der 15 Kaiser der Ming-Dynastie (1368-1644). Auch die Kaiserinnen und Nebenfrauen wurden hier bestattet. Die gesamte Anlage ist fast 40km groß und wurde mit Hilfe von Geomanten (1407) ausgesucht.
Wir besuchten die Graeber von DingLing (Grab des Wanli Kaisers,reg.1572-1620),
welches unterirdisch geoeffnet wurde.
Am DingLing, dem „unterirdischen Palast“ des 13.Ming-Kaisers ZhuYijun Wanlil, arbeiteten 30.000Arbeiter sechs Jahre lang. Die Gruft ist ueberraschend tief bzw. liegt 27 Meter unter der Erde.
Wir dachten, dass die Graeber aufwaendiger geschmueckt waeren, aehnlich zu den Pharaonen im Tal des Todes in Aegypten.
Eigentlich erinnerte das Grab des Kaisers mehr an eine Metrostation.
Ebenso besuchten wir die Grabanlage des ChangLing (Grab desYongle-Kaisers,reg.1402-1424), von dem nur die oberirdischen Gebaeude zu besichtigen sind.
Die oberirdischen Gebaeude sind sehr huebsch und es ist ein wenig wie im Park.
Es war ein schoener Ausflug.
Zum Abend hin, verliessen wir die Ming-Graeber ueber den „Weg der Seelen“, durch den der Beerdigungszug an den steinernen Statuen vorbeizog.
Bevor wir zurück in die Innenstadt fuhren gingen wir in ein Wal-Mart Einkaufszentrum, dass wir in der Nähe einer Bushaltestelle fanden.
Schön fanden wir, dass es im ersten Stock die Möglichkeit gibt, seine Kinder in Aufsicht zu geben, damit man sich auf die Einkäufe konzentrieren kann.
Interessant war auch, dass es in der Tat so gut wie kein Käse gibt (lediglich ein wenig Philadelphia-Streichkäse).
Katrin deckte sich mit Schoko-Pops-Cornflakes ein, ich kaufte mir Instant-Kaffee und Honig.
Die Eier-Abteilung war sehr interessant,
so gibt es Eier aller Altersklassen zu kaufen, inkl. der alten, durchsichtigen Eier,
wie wir sie schon im Restaurant probierten.
Die Fleisch-Abteilung war auch interessant, leider waren meine 2 Würste Fehlkäufe. Die erste war mit Honig gesüßt, die 2te war leider auch ähnlich süß?!
Der interesanteste Teil war die Obst-/Gemüseteil, wobei die Chinesen nicht viel Gemüse haben, dafür viele verschiedene Wurzeln.




















