Dien Bien Puh ist ein Talort in den Bergen im Nordwesten in Vietnam und 34km von Laos entfernt. 1954 fand hier die entscheidende Schlacht statt, die zum Ende der Kolionialherrshaft führte. Die Franzosen wollten die Supportwege aus China und Laos abschneiden, so dass sie im einzigen flachen Tal der Umgebumg Festungen errichteten um eine Entscheidungsschlacht herbeizuzwingen? Die Berge drumherum waren nach französischer Sicht unpassier für Fahrzeuge und schweres Gerät. Die Vietnamesen schleppten mit Wasserbüffeln, Holzschlitten und bambusverstärkten Fahrrädern über Wochen Waffen,etc. in die bewaldeten Berge. Parallel zu den Kämpfen wurden erstmals auch Tunnel und Gräben als offensive Taktik angewandt. Über Wochen gruben sich die Vietnamesen mit einem Tunnel unter die Festung der Franzosen und sprengten die Festumg unterirdisch mit 1000 Tonnen Sprengstoff. Ironischerweise kam der Sprengstoff aus französischen Bomben, die man öffnete und „leerte“. Wir haben das (im Gegensatz zu den meisten internationalen Touristen, die lieber zu den Minoritätendörfern nach SaPa fahren) besucht.

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Es ist nicht einfach Infos über Dien Bien Phu zu bekommen. In Hanoi kann ein Reisebüro zwar für den Transport, nicht aber für Touristenguides sorgen. Das soll man sich vor Ort organisieren. Leider haben wir später vor Ort feststellen müssen, dass es überhaupt keine Infrastruktur dafür gab.

Mit VietnamAir flogen wir (per Angebot von der Homepage) für 33€ die 500 km mit einer Propeller-Maschine. Über den Bergen bzw. dem Dschungel bzw. den bekam man ein Gefühl, wie sich in Soldat gefühlt haben muss, mit dem Fallschirm über Dien Bien Phu abgeworfen zu werden.

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Nachdem wir am einzigen Transportband des Flugplatz unseren Rucksack bekamen nahmen wir ein Taxi zu unserem Hotel.

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Es war nicht schlecht für die Provinz, speziell wenn mam bedenkt, dass alle Hotelbewertungen eher negativ sind. Unser Rezeptionist sprach schlecht englisch und damit viel besser als alle anderen Einwohmer in der Provinz, die wir trafen.

Als wir um 12:30Uhr zum Ehrenfriedhof gingen, war die Stadt wie ausgestorben.

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Anschließend besuchten wir das Mueseum.

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Im Anschluss besuchten wir den Kampf-Hügel ELIANE „A1“ der Franzosen.

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Zum Schluss gingen wir zum Bunker wo Colonell de Castries die Kapitulation verkündete.

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Da wir uns noch erkundigen mussten, wie wir wieder nach Hause kommen oder Weiterreisen um noch Minoritäten zu sehen, die in der Gegend wohnen, gingen wir über den Markt zum Bahnhof.

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Leider sprach auch hier, wie auch in allen Guesthouses niemand englisch. Immerhin gab es einen Busplan der offen aushing.

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Fazinierend ist, dass man nach Hanoi irgendwie nur 2 Mööglichkeiten hat. Morgens früh losfahren oder abends, dazwischen gibt es nichts. Abends gingen wir in einem einheimischen Lokal Essen und ich bestellte Geratene Nudeln mit Chicken und Rührei. Mich hätten die Schlangenköpfe interessiert aber da wir den ganzen Tag nichts gegessen hatten, war nicht der richtige Moment für Experimente.

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Katrin ging mit Keksen ins Bett.

Am nächsten Morgen sind wir um 07:30 Uhr mit einem Bus in der Größe eines Sprinters 11Stunden zurück nach Hanoi gefahren. Dabei fuhren wir durch die verschiedenen Bergpässe und Orte und erhaschten kurze Blicke auf die hier lebenden Minderheiten mit ihren Trachten.

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Es war eine interessante Fahrt mit wenig Platz für die Beine. So schlimm, wie im Lonely Planet beschrieben war der Bus nicht aber auch unser Bus wurde auf der Hälfte der Strecke mit Bohnen beladen und später kamen noch Birnen dazu. Dafür wurden wir mit wunderschönen Landschaften belohnt.

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Schade war lediglich dass sich unser Bus um 3 Stunden verspaetete. Erst mussten Steine von der Strasse geraeumt werden und spaeter fuhren wir haufig und lange durch Baustellen.

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