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Campingplatz im Lake Grace

Wir packten unsere Sachen und fuhren nach Hyden, der Ort, an dem der berühmte Waves Rock steht. Die Landschaft auf dem Weg ist wunderschön, man bekommt ein Gefühl für „Weite“.
Uns kommt nur noch alle 30 min. ein Auto entgegen.

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Autofahrer fangen an sich bei Begegnung zu grüßen.

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Auf dem Weg zum Waves-Rock

Am Nachmittag kamen wir in Hyden an. Eine Western-Ort mit 2 Straßen, Laden, Bücherrei(?), Tankstelle die neuerdings „Roadhouse“ heißen, weil man auch ein Imbisstand hat und manchmal Zimmer, zumindest aber auf dem Parkplatz übernachten kann.

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Ortseingangsschild Hyden

Der Wave Rock ist eine Granit Felsformation, die durch Erosion und Witterung zu einer Welle geformt wurde. Die Welle ist 15 Meter hoch, und etwa 100m lang und eine der größten Touristenattraktionen Australiens.
Der Granit ist an der Oberfläche härter als an den Seiten, so dass herunterlaufendes Regenwasser im Laufe der Zeit den Felsen ausgewaschen und die heutige Gestalt geschaffen hat.

Chemische Prozesse mit Wasser gestalten die den Wave Rock charaktierisierenden vertikalen Streifen. Ausgewaschende Karbonate bilden die schwarzen, Eisenhydroxid die roten Streifen.

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Der WavesRock mit seinen typischen Streifen.

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Katrin in der Welle

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Auf dem Waves Rock liegen auch interessante Steine.

An der Seite des Waves Rock liegt ein Trinkwasserreservoir.

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Das Trinkwasserreservoir am Waves Rock

Es passt nicht wirklich in die Landschaft aber es besteht keine Frage, dass dies nötig ist, wenn man man sich die Umgebung anschaut.
Ich weiss nicht, wie Aborigenes in der Ebene rund um den Waves Rock mit dem schütteren Buschland überleben konnten.

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Im Sommer dürfte auch das Wasser weg sein.

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Katrin auf der Hauptstraße nach Norseman.

In der Nähe des Waves Rock gibt es einige weitere Granit-Formationen, wie den Hippo´s Yawn.
Seine Gestalt erinnert an den aufgesperrten Rachen eines gähnenden Nilpferds.

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Hippo´s Yawn ist auch geschätzte 15 m hoch.

Anschließend gingen wir in den nebenan liegenden Wildpark. Wir wollten vor allem die Koalabären sehen. Faszinierend fanden wir aber auch die weißen Kängeruhs, die merkwürdig agresssiven schwarzen Schwäne und vor allem die Wombats (eine Art Mischung aus Schwein und Teddy)

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Koala-Bär im Wildpark

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Weiße Kängeruhs könnten vom Kopf als Hase durchgehen.

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Schwarzer Schwan

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Ein Wombat

Nach dem Einchecken am Campingplatz erkundigten wir uns nach dem Weg bzw. der Straßenqualität.
Wir wollen morgen nach Kalgoorlie weiterfahren. Im Groben gibt es in Hyden nur 3 Straßen:
1. Von wo wir kommen
2. 170 km unbefestigte Straße nach Southern Cross (die Kreuzung zur Hauptstraße Perth – Kalgoorlie)
3. 300 km unbefestigte Straße nach Norseman, einem kleinen Ort vor der Nullarbor Wüste.

Wir möchten nicht nach 100km Sandweg feststellen, dass wir falsch fahren oder die Qualität nicht für unseren „2wd drive“ (Autos ohne 4-Radantrieb ) ausreicht.