Auf dem Weg von Croydon zu den Atherthon Tableland wollten wir eigentlich die Undara Cave Tube besuchen.
Ein Tunnel, der duch unterirdisch geflossenes Java vor Millionen von Jahren entstand.
Da man aber 52$ pro Person für eine 2 Stunden Tour zahlen sollte und wir uns nicht mehr versprachen, als die Lava-Tunnel, die wir an der Ostseite von Lanzarote vor Jahren besichtigten, ließen wir es aus.
Die Atherton Tablelands sehen landschaftlich wie das Alpenvorland aus, nur mit tropischem Klima und Pflanzen.
Wenn man wie wir aus dem trockenem Outback kommt, ist es wunderbar anzusehen und wir fuhren zwischen den Kuhfeldern und Schafsherden durch und besuchten die typischen Touristenattraktionen.
Leider waren wir bei „Dairy“-Products zu spät um Milch und Käse-Produkte zu probieren.
Wie kann Australien im internationalen Vergleich mithalten – bislang schlossen die Geschäfte um 17:00Uhr. Hier sind die Öffnungszeiten 09:00 bis 15:30? Irgendwie komisch für eine Region die vom Tourismus lebt?
Interessant ist in der Region auch der Waterfall Circle. Ein Rundweg, den man mit dem Auto fahren kann und an dem man 3 verschiedene Wasserfälle besichtigen kann.
An einem Bach bei Yungaburra gibt es es mit Glück sogar die Möglichkeit,
Schnabeltiere zu eintdecken. Leider hat uns das warten auf einer Bank kein Glück bescherrt und außer 2 Schildkröten und unzähligen Mückenstichen haben wir nichts erreicht.
Nach einer Nacht in Atherton fuhren wir nach Mareeba zu Coffee-Works. In Mareeba werden alle möglichen Pflanzen wie Kaffee, Macadamia-Nüsse, tropische Früchte, etc. angepflanzt.
Bei Coffee-Works kann man für 14$ einen kleinen Plastikbecher, sowie einen Plastikschale kaufen und kann den ganzen Tag Schokolade und verschiedene Sorten Kaffee probieren.
Wie haben das ausgenutzt und haben diverse Stunden im Probierraum und im Kaffee-Museum verbracht. Als uns um 14 Uhr schlecht war, fuhren wir weiter nach Kuranda, einem Ort in den Bergen der Tablelands, der per Seilbahn mit Cairns verbunden ist.
In dem Ort gibt es 3 verschiedene Märkte, es übarrascht aber sicher nicht, dass die Märkte alle zwischen 15:00 und 16:00 schlossen, so dass wir uns gegen 17 auf den kurvigen Autoweg herunter nach Cairns begaben.
An der Osteküste am Meer beginnt scheinbar eine neue Welt für uns. Der erste Campingplatz war voll, der zweiter nahm uns auf. Aber beiden war gemeinsam, dass der uns zugewiesene Platz, wie auch später die Küche so klein war, wie wir es bis dato nicht erlebt haben.
Die Ostküste ist halt enger besiedelt, scheinbar lebt man hier selbst auf Campingplätzen auf engem Raum.











