Te Araroa rühmt sich damit, mit dem East Cape den Ort zu haben, wo man weltweit, als erstes den Sonenaufgang des Tages sieht. Ist dies ein Schreibfehler der Neu Seeland heißen sollte?
Wie auch immer: Wir wollten wir um 06:02Uhr den Sonnenaufgang am East Cap sehen und fuhren um 05:30Uhr los.

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Die Straße an der Kste wurde immer enger und um pünktlich zu sein ignorierten wir aif der schlechten Schotterpiste die 20km/h Empfehlung und fuhren wesentlich schneller zum Cape. Kurz vor 06:00Uhr erreichten wir das Cape.

Was im Reiseführer leider nicht stand:
Um zum Leuchtturm des Cape zu gelangen um die Sonne im Meer aufgehen zu sehen, mußten wir noch einen ca. 200m hohen Berg hochwandern.

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Wie schnell kann man einen Berg hochlaufen?

Außerdem hatten wir uns auf dem Weg am Auto hinten links unseren Reifen kaputt gefahren. Damit war klar, dass wir nicht mehr schnell um den Berg zurück herumfahren können und probierten schnellstmöglich den Berg schattenseitig hochzulaufen. Als wir um 06:25Uhr oben am Leuchtturm ankamen, war die Sonne leider schon über dem Meer aufgegangen , wir haben den frühesten Sonnenaufgang der Erde verpaßt.

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Aufgang zum Leuchtturm

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20 min zu spaet

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Als wir später wieder unten waren, lernten wir isreaelische Pärchen kennen, die den selben Wagen wie wir hatten, sogar mit dem selben defekten Reifen hinten links.

Während wir uns fertig machten, um das Reserverad zu montieren, erzählten sie uns dass sie seit 3 Tagen hier „festhängen“, weil sie in Tikitiki (dem nächsten Dorf mit Werkstatt) auf einen bestellten Reifen warten?!

Wir stellten fest, dass wir zwar Wagenheber und Schraubenschlüssel, nicht aber einen „quadratischen“Schraubenschlüssel, um das Reserverad vom Unterboden zu lösen. Nachdem wir schon fast den AA (hiesiger ADAC) gerufen hätten, gelang es mir, nach 10 Minuten die Schraube so wegzubiegen, dass wir ans Reserverad kamen. Schade nur, dass ich meinen Leatherman (Multifunktionstool) dabei an der Zange abbrach. Wer weiß, wielange wir in dieser unbewohnten Gegend auf den AA gewartet hätten?

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Raederwechsel. Unsere Mitleider m Hintergrund

Katrin hatte ja in Australien schon Radwechseln geübt, so dass sie jetzt „real“ das Rad mit dem Reserverad wechselte.

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Katrin beim Raederwechsel

Leider war das Reserverad nicht gut aufgepumpt. Als wir nach 50k fahrt die erste Tankstelle zum Reifen auffüllen erreichten, hatten wir im porösen Rad schon diverse Risse an der Seite. Aber das Reserverad hielt ohne Probleme die 180km bis Gisborne durch – in dieser 30.000 Einwohnerstadt bekommen wir morgen unser neues Rad – ohne warten.