In der Nähe von Otorohanga gibt es verschiedene Höhlen. Weltbekannt sind vor allem die, wo Wasser durchfließt. Dort siedeln sich Glühwürmchen an um mit ihren kleinen Lichtern (Nahrung anzulocken). Für uns wirkt es wie ein Sternenhimmel in der Höhle. Mit einem Boot im Stillen und in der Dunkelheit durch die Höhel gefahren zu werden ist schon etwas ganz besonderes.
Schade, dass man ausgerechnet hier keine Fotos machen durfte und man deshalb von Werbeplakaten abfotografieren muss, um sich ein Andenken zu erhalten (oder für 39$ ein großes Buch mit Höhlenbildern).
Auch besichtigten wir die Aranui-Höhle. Sie ist trocken und hat deshalb keine Glühwürmchen. Eine hübsche Höhle aber wenn man schon man Stalaktiten und Stalakmiten sah, auch jetzt nicht anders als andere Höhlen.
Um 16:30 waren wir zurück am Strand von Kawhia und parkten neben einem VW-Bus mit „irländischer KFZ-Zulassung“. Schon verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es nicht einmal Fähren von Australien gibt?
In Ufernähe fanden wir die ersten leichten Bläschen am Strand und hatten bei jedem 2ten bis 3ten Versuch Glück und fanden dicht unter der Oberfläche heiße, schwefelige Quellen.
Katrin genoß noch ein wenig das heiße Wasser und ich wollte die letzten 2 Stunden nutzen um
Fliegen zu gehen.
Ich hatte in der Entfernung Steilklippen gesehen und hofften, dass der Wind noch nicht zu schwach ist, um im Aufwind zu soaren.
Nach 3 Kilometern am Strandwandern waren die Steilklippen noch immer weit entfernt.
Vor allem stellte ich aber fest, dass das Wasser ca. 1 m tief direkt bis an das Steilufer reichen würde, wann die Flut kommt.
Deshalb kehrte ich lieber um, damit mir mit der kommenden Flut nicht der Weg am Strand zurück abgeschnitten wird.
Ich versuchte zwar an der flacheren Düne noch schnell mein Schirm aufzuziehen, erwartungsgesmäß war der Wind aber zu schwach um dort zu fliegen.
So hatte ich zumindest einen 6 km langen Strandspaziergang mit meinem 20kg Gleitschirmrucksack und konnte gut schlafen.
Ich war froh zum Einbruch der Dunkelheit um 20:00 wieder am Dünen-Aufgang zum Auto zu sein.
Es ist ein unangenehmes Gefühl einen Strand bei aufkommenden Wasser langzulaufen.
Links kann man die Düne nicht hoch, rechts kommt das Wasser durch die kommende Flut immer näher.













