Vormittags warteten wir auf Weiwei, die mit Katrin in den USA im Austauschprogramm studierte und mit der wir 2 Tage verbringen wollten. Sie kam per Zug mit Wijdan. Beide absolvieren zur Zeit ein Praktikum an einer Schule. Wijdan gehört der uigurischen Minderheit des Nordwesten des Landes an. Ich fand es spannend, da Uiguren ja auch in Deuschland durch die Presse gingen, als es um die Aufnahme von Guantanamo-Freigelassenen ging.
Wijdan ist Moslem und kommt wie die meisten Uiguren aus Wulumuqi, was in der Nähe der Ländergrenzen Mongolei, Kasachstan und Russland ist. Weiwei hatte ein Touristenprogramm für uns alle vorbereitet und so gingen wir als erstes in den moslemischen Stadtteil Xians, um zu Essen.
Xian ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi und war während der Qin-Dynastie die größte Stadt der Welt. Sie ist eine geschichtsträchtige Stadt und der Beginn der legendären Seidenstraße. Evtl. ist die historische Vergangenheit mit den unterschiedlichen Kulturen und Relegionen der Grund, dass es auch heute noch ein muslimischen Viertels gibt?
Jedenfalls ist der muslemische Bereich der Stadt der interessanteste und wir streiften hierdurch. Schön ist auch, dass er eine Fußgängerzone ḿit schattigen Bäumen ist, denn heute war es sehr warm.
Anschließend sind wir zum Museum gegangen.
Es zeigt die Geschichte der Menschheit. Beeindruckend fand ich vor allem die einzige noch existierende Teekanne Chinas, die automatisch das Wasser proportioniert.
Nach dem Besuch des Museums sind wir zur Stadtmauer gegangen.
Sie beeindruckt durch Ihre Länge aber auch durch Ihre Dicke.
Deshalb kann man sich an allen Mauerseiten Fahrräder leihen um auf der 22km langen Mauer zu radeln.
Dabei konnten wir auch einen kurzen Blick auf das Guang Ren Lama Kloster werfen.
Man kam auch an einem Spielplatz vorbei, wobei dei Saukelpferde lustigerweise alle von Erwachsenen belegt waren.
Die Fahrradtour auf der Mauer dauerte so lange, dass es zwischenzeitlich Abend wurde, so dass wir
vorbei am Glockenturm,
vorbei am Trommelturm,
zurück in den muslimeischen Stadtteil gingen.
Es war toll die einzelnen Stände zu sehen und verschiedene Sachen probieren.
Walnüsse werden hier erwärmt und in Drehmaschinen mit verschiedenen Gescmhmackrichtungen gemischt – ich habe keine Ahnung, wie der Geschmack durch die Schale kommt.





















