Heite frueh sind wir um 5:00 aufgestanden, um 07:30 den Zug von Xian nach Chengdu zu nehmen. Wieder mal 12 Stunden Zugfahrt. Wir waren im Großraumschlaftabteil und hatten in unserer „6’er Abtrennung“, das untere und mittlere Bett.
Eigentlich erwarten uns keine Highlight, ausser die immerschönen Landschaften mit Ihren Veränderungen. Da ein Gebirge
zwischen Xian und Chengdu liegt, fahren wir im Bogen und wir sind froh, dass die Weiterfahrt, Chengdu-Chongqing „nur“ 5 Stunden sind – eine Kleinigkeit sozusagen. Zum Glück konnten wir die Zugkarten noch mit Hilfe von Weiwei kaufen.
Wir entfernen uns allmählich aus unseren Reiseführer „Chinas Osten“ von Reise know how, er ist seit Xian unbrauchbar. Mit dem Internet abends in unseren Hotels „fotografieren“ wir, was wir an Infos finden und orientieren uns. Katrin probiert seit einer Woche über Ihren Thalia-Gutschein einen Lonely Planet China zu kaufen und ich probiere mich an der der Bremer und Hanauer online Bibliothek ohne richtige Fortschritte (Bremer hat keine China ebooks, Hanauer Bibliothek habe ich eine Nutzernummer, trotzdem komme ich nicht in den Medienkatalog).
Zur Zugfahrt kann man folgendes schreiben. Man fährt durch bergiges grünes Land, mit Getreidefelder. Ab und zu sieht man kleine Maisfelder und kann die Bauern vom Zugfenster bei der Arbeit sehen.
Oft fährt man parallel zum Fluß.
Die Landwirte pflügen zum Teil das Feld mit Hacke. Einen „moderneren“ Pflug (Frau zieht vorne wie ein Pferd, Mann schiebt den Pflug konnten wir nicht mehr sehen).
Überweigend wird aber zur Zeit das Getreide geerntet:
– Vom Feld das Getreide in bündeln, ähnnlich wie ein Blumenstrauß.
– Dann wir es auf ein Haufen in den Hof, die Straßeneinfahrt oder auf dem Feld auf eine Folie gelegt und gedrescht (per Knüppel, das an einem langen Stock per Seil befestigt ist)
– Dann wird das Korn herausgesucht.
Nach 2/3 der Strecke wird das Land noch grüner und feuchter. Nach einer Mischung aus trockenen und feuchten Feldern erreichen wir die Grenze zwischen das sich von Nudel und Reis ernährendem China.
Vor Chengdu sieht man dann vorwiegend nur noch Reisfelder.













