Weil wir nicht bei Nacht fahren wollten, hatten wir uns die Fahrt nach Hongkong in 2 Etappen aufgeteilt:
Tag1: Guilinn – Guangzhou per Bus
Tag 2: Guangzhou – Hongkong (Kowloon)
Tag1: Eigentlich gab es nichts besonderes. Der Fussmarsch bis zur Hauptstrasse war wegen der schwül heissen Hitze mit den Ruckäcken anstrengend aber mit dem Taxi zum Busbahnhof ging es ohne Probleme und der Bus war nur leicht zu kalt runtergekühlt. Schade war lediglich, dass wir 1,5 Std. zum nächsten Stop nach Yangshou fuhren. Hätten wir es vorher gewusst, hätten wir uns den Tag vorher die Rückfahrt nach der Lightshow zurück nach Guilin sparen können und wären in Yangshou geblieben. Der Rest der 5 Busfahrt durch die interessanten Hügel von Guilin war nett aber nichr übermässig erwähnenswert. Leider mussten wir einmal auf der Autobahn auf dem Seitenstreifen halten, weil ich von Bananenbrötchen ass, die ich den Tag vorher für Milchbrötchen hielt. Katrin und ich hatten uns Missverstanden, da Katrin mir vorher sagte, dass sie nie zugeschweisst waren und ich dachte, dass sie sie den Tag vorher geöffnet hatte. Jedenfalls bekam ich nach dem Essen Bauchschmerzen und war froh, dass der Busfahrer schnell hielt, als Katrin das chinsische Wort für Toilette gefunden hatte und lief in die Büsche. Glücklichrweise kam Katrin bald hinterher und brachte Taschentücher. Anschliessend konnten wir weiterfahren und ich konnte die „normalen‘ Toilettenpausen einhalten.
Den Rest der Fahrt brachten Wechsel aus Sonne, Regen und Gewitter und wir konnten im Trockenen die U-Bahnstation zu besteigen.
Guangzhou hat 12Mio. Einwohner und wir können froh sein, dass wir nicht während des Frühjahrsfest hier waren, wenn die grösste Völkerwanderung der Welt stattfindet. Grund ist, dass hier ein Grossteil der chinesischen Wanderarbeiter arbeiten, da hier die grossen Industrien angesiedelt sind, z.B. wird hier ein Grossteil der Elektronik gefertigt (I-Phone), usw.
Wir bekamen die Grossstadt in der Art zu spüren, dass wir aus der U-Bahnstation kamen und laut GPS auf 800m Luftlinie an unserem Hotel-Apartement waren aber keine Ahnung hatten, wie wir über die Strassen dazwischen kommen sollen.
Wie werden zukünftige Stadtpläne wohl aussehen, wenn sie über verschiedene Ebenen in der Höhe gehen müssen?
Da wir keinen Weg über die Strase fanden, haben wir für die 800m ein Taxi genommen uns sind unter dem Park hindurchgefahren, der auf meiner Karte eingezeichnet war.
Unser Hotelappartment war sehr schön.
Schade, dass wir die Waschmaschine erst morgens fanden und folglich mit nasser Kleidung los mussten.
Am 2ten Tag sind wir zu einem der Bahnhöfe, der mit einem Schnellzug Hongkong, bzw. das dazugehörige Festland Kowloon, anfährt. Beim Kaufen der Tickets an einem separaten Terminal merkten wir das erste mal, dass Honkong noch nicht wirklich zu China gehört (ein Land 2 Systeme). Man konnte die Zugtickets in chin. Yuan oder in Honkong $ kaufen. Vor der Abfahrt von Guangzhou, China, wurde in unsere Pässe die Ausreise gestempelt.
In Hongkong angekommen, wurde jedem Passagier an der Stirn die Temperatur gemessen (Vogelgrippe-Prevention), erst dann durften wir uns an der Passkontrolle anstellen.
Als wir an unserem Hotel ankamen, stellten wir fest, dass unser Hotel anders hiess, man uns sofort ein Upgrade verkaufen wollte und nichts in dem Hotel schön war.
Nachdem man uns das „schönste“ Zimmer gab und wir dort diverse Fliege an der Wand fanden machten wir uns auf den Weg einer Empfehlung des Lonely Planet anzuschaün, wo wir letztlich dann blieben.
Abends gingen wir im Keller eines Kaufhauses essen. An das chinesische Essen können wir uns nach wie vor nicht recht gewöhnen – so hatte unsere Tischnachbarin, eine bildhübsche Chinesin Nudeln mit Geflügelfüssen. Ich war abglenkt, weil ihr beim Essen öfter einige Zehen der Füsse aus dem Mund standen.
Was an Hongkong schon mal toll ist – die doch recht offensichtliche Zensur im Internet ist aufgehoben. Endlich öffnet sich youtube und ich kann die Bedienugsanleitung: Staub aus dem Panasonic Lumix Objektiv entfernen sehen. Normalerweise hätte meine DMC-TZ31 Kamera noch Garantie bei diesem Serienfeher der Kamera. 🙁


















