Morgens probierte ich mich als erstes mit meiner von der australischen Botschaft per Mail bekommenen Reservierungsnummer einzuwählen um mein Visumsantrag abzuschließen.
Da es nicht ging‘ probierte ich einen neuen Antrag auszufüllen. Online bekam ich eine Nachricht, dass ein Problem auftrat und ich meinen Antrag „persönlich“ beim nächsten australischen Immigration Office abgeben kann. Diese Nachricht erhalte ich bei beiden Reservierungsnummern -Montag werde ich mich als erstes darum kümmern.
Wir hatten uns mit Freddy um 10:00 verabredet und als er uns um 10:45 abholte fuhren wir zum National Monument im Zentrum von Jakarta.
Es ist ein Platz mit einer großen Säule in der Mitte, die man besteigen kann. In der „unterkellerten“ Säule wurde die Geschichte Indonesiens sehr gut mit kurzen Texten und Puppen dargestellt.

Die einzelnen Inselstaaten vereinigen sich zu einem Indonesien um die hollaendischen Besaetzer zu bekaempfen
Wir benötigten so lange, dass Freddy uns „einfing“, weil um 14:00 die Auffahrt zur Säule schließt. Er hatte mit dem Aufseher, der wie Freddy aus Nordsumatra kommt „Einfluss“ genommen, so dass wir an der langen Warteschlange vorbei direkt in den Fahrstuhl durften.
Der Blick von oben war wegen der Bewölkung eingeschränkt aber wir konnten den Präsidentenpalast und andere wichtige Gebäude sehen. Als wir wieder unten an der Säule waren fing es so stark an zu regnen, dass wir komplett durchnäßt waren, als wir bei unserem Chauffeur ankamen.
Nachdem wir unsere Kleidung im Hotel gewechselt hatten, fuhren wir weiter nach „Taman Mini“.
Taman Mini ist eine Art Miniaturland von Indonesien. Jede der 33 Provinzen wird mit Häusern in dem für sie typischen Baustil vorgestellt. Die Häuser kann man betreten und es werden typischen Trachten, etc. ausgestellt.
Gegen 17:00 in der Provinz Süd Sulawesi fing es wieder an zu regnen. Süd Sulawesi war interessant für ihre aufwendigen Gräber in den Felsen sowie ihre dazugehörigen Opfergaben. Solange man ich das aufwendige Begraebnis nicht leisten kann, werden die Toten in Tüchern gewickelt und im Haus gelassen, dies kann bis zu 20 od. 30 Jahre dauern. Wenn in der Zeit noch ein Familienmitglied stirbt, muss man dann nur 1 Beerdigung zahlen. Beide kommen dann gemeinsam in die selbe eingeschlagene Familienhöhle im Fels.

Der Mann hat (bis der Fahrer kam) extra 30min. mit dem Schliessen der Haeuser gewartet.Er kommt aus Zentraljava - Herkunft ist hier sehr wichtig.
Freddy rief seine Fahrer bis vors Haus und wir fuhren zur Mutter von Freddy die uns zum Kuchen einlud. Dort lernten wir auch Olani, die Ehe-Frau von Freddy, kennen. Unangenehm war, dass Freddys Mutter uns zum Abschied eine Batik-Decke schenkte, wir aber nur fuer Freddy mit Olani ein Geschenk hatten. đ
Zum Abend fuhren wir in ein Restaurant und aßen das Nationalgericht Indonesiens: Nasi Goreng
Später spielte eine Live-Band Rockmusik, so laut, dass man sich kaum Unterhalten konnte. Eine lustige Mischung im muslimischen Restaurant
zu Ramadhan.

















