Katrin schlief lange und ich machte mich auf zur australischen Botschaft.
Genauer genommen dem „Australian Visa Application Center“.
Erst stand ich 40 min. im Stau, dann mir der Taxi-Fahrer den 10fachen Preis abgenommen und letztlich sagte mir das Service-Center sie hätten diesen Fall noch nie gehabt und können mir nicht helfen. Ich wurd mit einer Service-Telefonnummer und einer E-Mail weggeschickt.
Direkt an der Botschaft wurde ich vom Wachmann abgewiesen, der mir dieselbe Telefonnummer gab.
Bei der Telefonnummer geht nur eine automatische Ansage ran, durch die man sich per Kurznummern durchklicken kann.
Das Resultat ist, dass man wieder an das „Australian Visa Application Center“ verwiesen wir, wo ich heute früh abgewiesen wurde. 🙁

So sass ich bis 14:00 bei Mc Donald um mich ins Internet einzuwählen und eine E-Mail an die australische Service-E-Mail-Adresse zu scheiben.

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Auch Obdachlose gehören zu Jakarta

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Kiosk, schade, dass man die Frau in der Hängematte im Kniebereich nicht sieht

Eigentlich hätten wir nach Bandung gewollt um dort Vulkane anzuschauen und Freddy hatte sich extra frei genommen.
Da es zu spät zum losfahren war, gingen wir wieder zum „Taman Mini“.

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Taman Mini Papua

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Taman Mini Papua

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Hochzeitsbilder vor einem Sumatra-Haus

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In Taman Mini

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Nur für uns im Taman Mini: Freddy, Atra schlendern hinter uns her. Atra fährt in Schrittgeschwindigkeit dahinter

Wir warteten noch auf „Atra“, für den Freddy Mentor ist.
Freddy hatte mit seiner Mutter besprochen, dass wir ihr Auto samt ihres Fahrers „Slamet“ bekommen, damit er uns nach Bandung fährt und morgen zu den Vulkanen bringt.
Da Slamet kein englisch spricht, steht „Atra“ uns für diese Zeit als Übersetzer zur Verfügung.

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In Jakarta gibt es überall Moscheen

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An den Tankstellen ist an der Motoradsäule immer viel los.

Nachdem wir mit Freddy und Atra im Pizza-Hut ein Abschieds-Essen hatten, fuhren wir um 17:00Uhr los.
Slamet, unser Chauffeur hatte nicht bei Pizza-Hut mitessen wollen, da er wegen Ramadhan fastet.
Obwohl wir bis Bandung noch lange fahren mussten, boten wir ihm deshalb an, dass wir um 18:00Uhr nach Sonnenuntergang sofort eine Pause machen können, damit er Essen kann.

Auf der Weiterfahrt verstanden wir, dass Atra und Slamet nicht bei Bekannten übernachten.
Freddy hatte uns gesagt, dass wir ihnen auch ein preiswertes Hotel für 25€ die Nacht buchen können.

Atra erklärte uns, dass seine Schulfreundin „Mia“ aus Bandung die Gegend der Vulkane kennt und sie uns führt.
Um 21:00 Uhr kamen wir endlich in Bandung an und Atra wollte Mia abholen und dann mit uns 2 bis 3 Stunden weiter fahren um vor Ort ein Hotel zu suchen.

Wir erklärten, dass wir keine Lust haben, lieber hier einchecken würden um dann morgen weiterzufahren.

Da wir nicht genau wußten, wo wir ein gutes Hotel hernehmen sollten, wählten wir das Savoy Hohman, in der vor Jahren die Afrika-Asien Konferenz abgehalten wurde und ein 5 Sterne Hotel sein sollte, dass in die Jahre gekommen ist und deshalb recht preiswert aber gut sein sollte.

Mit meinem Navi führte ich Slamet zu dem Hotel und wir kamen uns ein wenig dekadent vor. An der Rezeption wollten wir für uns, unserem Übersetzer sowie unserem Fahrer ein Zimmer zu reservieren.
Wir fanden es aber unfair für sie ein preiswertes Zimmer zu buchen und uns etwas besseres.
Atra und Slamet bekamen große Augen in dem edlem wirkendem Hotel und konnten wahrscheinlich nicht glauben, als wir dem Rezeptionisten sagten, dass wir erst mal die Zimmer sehen wollen, um zu checken ob alles ok ist, BEVOR wir einchecken.
Unsere Erfahrung ist, dass edle Hotels nicht unbedingt sauber sein müssen.

Die Zimmer waren ok (aber wie vermutet nicht super sauber) und ich checkte uns 4 Personen in 2 Zimmer ein – für insgesamt 80€ insgesamt inkl. Frühstück.

Wir verabredeten, dass die beiden morgen früh schon früher losfahren um Atras Schulfreundin Mia (die Ortskundige) abzuholen, weil sie nicht auf dem Weg liegt und wir so folglich länger schlafen können.

Ein langer Tag ging zu Ende und wir wollten schnell ins Bett um morgen loszufahren.
Verwundert waren zum Schlafengehen über die Warnung in unserem Hotelzimmer, dass es wegen Ramadhan zu Störungen kommen könnte, wenn die „Sirenen“ zum Morgengebet rufen?!

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Der Ramadhan Gebetsplan im Hotl

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Sirenen-Warnung zu Ramadhan