Die einzige Touristenattraktion, die Jekaterinburg zu bieten hat und die fuer 2 Stunden Zugaufenthalt Sinn machte, waren die Deckenbilder im Bahnhof im vollen Wartesaal

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– siehe ein Beispielfoto

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In Krasnojak hatten wir dann einen halben Tag Aufenthalt und als Touristenattraktion sind Museum (das nicht interessant fuer uns war, da wir uns nicht fuer die Minderheiten in Sibirien interessieren),

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eine Apotheke

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  und ein Kino sowie die Bruecke des 10 Rubelschein.
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Die schoenen vielen Holzhauser in der Stadt wuerde ich als „ja es gibt einige Holzhaeuser“ beschreiben,  ich bin aber sicher, dass wir spaeter noch mehr finden.

Zwischenzeitlich sind wir Transib-Erfahren und haben seit Moskau ueber diverse Stopps 4500 km hinter uns gebracht.
Es ist mir ein Raetsel, warum Frau Knop uns einen 2 Std. Aufenthalt in Jekaterinburg buchte. Dafuer mussten wir unseren schoenen Zug Nr. 92

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verlassen und wieder in ein 3xx Zug steigen. Beide waeren nach Krasnojak weitergefahren aber Zuege sind um so luxerioeser umso niedriger die Nummer ist.  Waehrend  Kai sich vor allem daran stoerte, dass es jetzt in den Abteilen keine Steckdosen mehr gab und es nur noch 2 statt 4Toiletten pro Waggon gab, erreichte Katrin ihre Schmerzgrenze als sie mit nur ca 40 cm Abstand zwischen den Betten neben einem Russen schlafen sollte, der schon 7 Bier intus hatte und ihr nicht ganz geheuer war. Und dann kam als 2. Zimmergenosse auch noch ein Mann mit seinem Hund ins Abteil‘ verteile – obwohl er zugegebenerweise recht gut gepflegt war – schoen seine Hundehaare in unserem `Schlafzimmer` und bekam zwischenzeitlich auf der Sitzbank sein Fressen. Und das wo wir ausgerechnet die erste richtig lange 36h Non-Stop Strecke vor uns hatten. Wenigstens war der andere Russe bereit sein Bett mit Kai zu tauschen, so dass wir nebeneinander oben liegen konnten.

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Wir haben aber auch sehr schoene Landschaft gesehen und einen netten Russen kennengelernt, der uns auf englisch fragte, ob wir uns „englisch“ unterhalten wollen. Nach 10 Tagen haben wir den zweiten Russen kennengelernt, der privat englisch spricht. Wir hatten ja schon einmal eine Hotelrezeptionistin und eine aeltere Frau im Zug.
Er stammt aus Tomsk (Sibirien) und hat sich als Computeranalisyst dagegen entschieden 2,5 mal mehr zu verdienen und nach Moskau zu gehen. Durch ihn haben wir den Film „unsere Muetter, unsere Vaeter“ sehen koennen, obwohl wir ihn vor ein paar Wochen im Fernsehen in Deutschland verpasst haben uns er bekommt in der transibirischen Eisenbahn in Russland eine ganz besondere Bedeutung.

Wie auch immer, wenn es nicht dunkel ist, kann man hier im Zug sehr schoene Landschaften sehen aber diverse 1000e km nur mit Wagontoilette zum „geht sowieso nicht richtig zum Waschen“ ist eine hart erlittene Aktion, die wir uns denke ich nicht noch mal geben werden.
Dabei stoehnen wir auf hohen Niveau,

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wir reisen nicht im Grossraumschlafwagen.

Hier einige Fotos aus dem Zug zwischen Moskau und Irkutsk:
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