Kurz nach dem Losfahren erreichten wir eines der wenigen „Highlights“ der Gegend.
Das australische UFO-Landezentrum in Wycliffe Well. Die „Beweise“ werdem im örtliche Roadhouse, das auch Caravanpark aufbewahrt.
Dort sind dann Zeitungsausschnitte von Augenzeugen und in einem hinterem Raum hinter eindr Billardplatte liegt ein Außerirdischer in einem Glassarg vor einer dunklen bunten Partyleuchte.
Für den Besitzer lohnt sich as UFO-Zentrum. Jeder hält hier, viele kaufen im Roadhouse schnell noch was zu Essen/Trinken, einige kaufen sich sogar intergalaktische Andenken.
Ein zusätzlicher Highlight war ein wenige Woche altes Kängeruh. Die Mutter ist gestorben. Die Besitzer des Roadhouses zieht das Kleine jetzt in einem „Sack“groß, dass sie mit sich herumträgt. Auch bei dem ca. 30cm neugierigen kleinen Kängeruh, konnte man den Beutel am Bauch schon erkennen.
Anschließend fuhren wir zu den Devils Marble. So werden die lokalen Granitfelsen bezeichnet, die durch den Wind kreisrund geschliffen wurden.
Auf em Weg weiter nach Tennant Creek hielten wir bei einem jungen Pärchen, die ohne Benzin auf dem Highway liegen geblieben sind.
Sie hatten im Van übernachtet und waren gerade aufgestanden. Da wir/sie keinen Schlauch zum absaugen aus unserem Van hatten, nahmen wir den Mann mit seinem Reservekanister mit nach Tennant Creek. Ein Vorteil hatte diese Panne. Da sie den selben Van hatten konnte ich einen Blick auf den Motor werfen. Seit heute wissen wir, unsere Klimaanlage geht nicht, weil wir überhaubt keinen Klimakompressor besitzen, irgendwann wurde er wohl ausgebaut, die Schläuche liegen offen.
Tennant Creek ist eine Straße mit Gebäuden, zum Tanken gut aber sonst kann man schnell weiterzufahren: Während Katrin tankte forderte ich mir die Wahlunterlagen zur Bundestagswahl an. Nach vielen überlegen, entschlossen Katrin und ich uns sie zum Postamt Cairns senden zu lassen. Hoffentlich kommen sie rechtzeitig für unsere Wahlstimme an.
7 km nördlich von Tennant Creek liegt die alte Telegrafen Station. Man kann sich in einer Box ein einlaminiertes Infoblatt nehmen und die Station umsonst besichtigen. Wenn man in die Gebäude möchte (Speisekammer, Schlachthaus, Werkstatt, Küche mit Aufenthaltsraum und Telegraphenstation) konnte ma sich in Tennat Creek gegen Pfand einen Schlüssel mitnehmen. Wir wollten aber nicht extra wieder zurückfahren und schauten so nur durch die Fenster. Trotzdem bekamen wir einen Einblick in die Aufgabe im 1800 die Kommunikation aufrecht zu halten und im Zweifel die Leitung zu reparieren. Es war eine wichtige Aufgabe die eine Nachricht von Australien bis nach England in nur 7 Stunden ermöglichte.
Wir haben uns übrigens überlegt auf Darwin und die Nationalpark zu verzichten. Wir müßten je 1000 km hin und zurückfahren, so dass wir lieber Richtung Osten abbiegen.










