Cairns ist eine typische Touristen-Stadt und hat irgendwie was von Mallorca, nur schöner.
Außerdem ist hier das Great Barrier Reef am nahesten = nur 30 km entfernt. Dies und die viele Konkurrenz macht die Ausflüge von hier am preiswertesten, was nicht bedeuet, dass ein Besuch am Great Barrier Reef preiswert ist – ganz im Gegenteil.

Da unsere Tour erst morgen startet haben wir heute frei, zumindest fast. Gestern konnte unser Auto plötzlich nur noch mit Autogas, nicht aber mit Benzin fahren. Den vormittag verbrachte ich mit der Fehlersuche und war froh einen losen Stecker (Benzinabschaltregler) vor dem Vergaser zu finden, so dass jetzt wieder alles in Ordnung ist.

Anschließend bummelten wir durch den Ort und die Einkaufszentren.
Katrin ging heute das erste mal seit unserer Tour zum Friseur. Ein Angebot, Trockenschneiden für nur 28$.

Auch wenn Cains an sich keinen Strand hat, so besitzt es eine Schlender-Meile am Meer und einen großes freies Schwimmbad direkt am Meer wo man kostenlos schwimmen kann und sich an den öffentlichen Toiletten umziehen und umsonst warm duschen kann.

Wie in den meisen Orten, die wer bislang kennenlernten hat auch Cairns Grillplätze, die man umsonst nutzen kann.

Die Australier verstehen es zu leben und zu genießen

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Feier an einem öffentlichen Grillplatz

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Nächtliche Skyline von Cairns

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Hafen und Stadtbereich von Cairns

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Das kostenloste Schwimmbad an der Esplanade

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Unser erster Strafzettel, weil wir keine Parkgebühr bezahlt haben.

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Die beleuchetet Esplanade am Hafen.

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Die Edelboote des Hafens

Abends auf dem Campingplatz lernten wir eine Familie aus Tasmanien kennen, die einen „typischen“ Australier-Australienurlaub macht. Im ersten Teil sind sie von Tasmanien 2000 km Dirtroad gefahren um zum Horserace nach Birdsvile zu fahren.

Das Pferderennen in Birdsville ist eines der Top 20 im Loneley Planet. Am ersten Septemberwochenende veranstaltet der 70 Einwohnerort ein Pferderennen. Das Problem ist, von wo man auch immer kommt, man muss mindestens 500km 4wd Dirtroad im Staub hinter sich bringen.

Im 2ten Teil waren sie in Karumba fischen. Karumba ist der einzige Ort mit Zugangsstraße am Golf von Carpentaria. Außer Fischen und Krokodilen zieht es einem dort eigentlich nicht hin? Wir profitierten aber von ihrem Fischen und haben Fische zum Grillen geschenkt bekommen.

Als 3ten Teil wollen sie jetzt das Kap York hoch fahren. Eigentlich alle Vorraussetzungen erfüllt, einmal durch aus Australien zu fahren ohne auch nur einmal ins Meer zu kommen. Hauptsache ihr Toypta Hilux hält durch.

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Unsere tasmanische Familie oder unsere Fischspender

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Katrin probiert den von mir gegrillten Fisch