Seit heit früh bin ich Mitglied im neuseeländischen Gleitschirmverband http://www.nzhgpa.org.nz/ um Fliegen zu dürfen.
Dazu fuhr ich bei wings & wave, Auckland vor. Nach einer Kopie meines Flugscheins und bezahlen von 50$ bin ich bin insgesamt nun Mitglied im neuseeländischen (50$), australischen (200$) und deutschen (80€) Drachen-und Gleitschirmverein. Jeweils obligatorisch zum Fliegen in den Ländern und beinhaltet die Haftpflichtversicherung der Länder. Schade, dass die Verbände sich nicht auf ein weltweiten Standard für ihre Gäste einigen können?
Anschließend fuhren wir von Auckland nach Te Puke am Bay of Plenty. Te Puke ist die Hauptstadt der Kiwi-Frucht.
Abends probierte ich am Steilufer von Maketu zu fliegen. Schlecht vorbereitet stand ich am Steilufer. Ich hatte auf http://www.paraglidingearth.com/pgearth/
mit meinem Handy zwar die Position der Startplätze gefunden, aber keine Infos. Wind von der falschen Seite, Landeplatz am Steinstrand, nur bei Ebbe möglich? Ob man um die Steilküste herumkommt um wieder hochlaufen zu können? All das konnte man von oben nicht einschätzen und zur Verunsicherung noch ein Trauerkreuz am Start mit der Aufschrift:“ Genau hier passierte es.“
Als es um 20:00 Dunkel wurde entschied ich mich zu Fuß zum Auto zurückzulaufen. Allerdings ist die Rückkehr über die Rinderwiese aus Angst gescheitert, da Rinder zu mir galoppieren.
Freund oder Feind? Ich entschied mich zur Flucht und holte mir einen blauen Fleck, als ich über den hüfthohen Zaun sprang. Der hüfthohe bewachsene Rückweg zwischen Zaun und 3m entfernter Steilklippe in Dunkelheit war ziemlich doof.
Übernachtet haben wir dann im Erntehelfer-Backpacker neben dn Kiwi-Plantagen. Die sterile Atmosphere der Küche ist nur schwer zu übertreffen. Gut, dass wir nur 1 Nacht bleiben.






