Wir besuchten „Welly“ 2 Tage. Für das, was man im Reiseführer liest, hatten wir unheimlich gutes Wetter – nur 1 Nacht und 1 Vormittag Regen.
Auch hatten wir Glück und erlebten keine Erdstöße. Die Neuseeländer wollten die Hauptstadt Neuseelands in die geografische Mitte des Landes legen und wählten diesen „ungemütlichen“ Platz.
Wir fanden Wellington auch kalt aber es ist eine schöne Stadt. Leider machten wir den Fehler auf unser Campingplatz-Management zu hören und fuhren 30 min. für 11$/Strecke in die Innenstadt.
Dies sollte uns Parkgebühren sparen, leider hatte man vergessen, dass Wochenende war – wir hätten umsonst geparkt.
Wir liefen durch die Innenstadt und besuchten die „Cuba“-Street, die Fußgängerzone mit ihren originellen Läden. Anschließend gingen wir ducht die Courtney Place, der Stadtteil mit den Kneipen und Cafés.
Es gibt in Wellington überraschend viele Kaffee-Röster mit Straßenverkauf.
Den ersten Tag beendeten wir mit einem Spaziergang am Hafen zum Queens Wharf. Da Wochenende war, hatten sich die jungen Mädchen hübsch gemacht. In Neuseeland bedeutet das nicht ganz so extrem sexy wie in Sydney, trotzdem zum großen Teil mit Kleid oder kurzen Rock. Da das Wetter hier aber nicht kalkulierbar ist, trugen sie entsprechend ihre Daunenjacke vor dem Bauch – eine lustige Mischung.
Abends gab es ein Feuerwerk über dem Hafen, als ich am nächsten Tag 2 Neuseeländer fragte, konnte man mir keinen Grund nennen – komisch irgendwie?
Der 2te Tag begann mit einer Überraschung. Unsere Campingnachbarn waren Jean-Paul und Vivianne aus Martinique, bzw. Vivianne stammt eigentlich aus Guadeloupe. Wir kennen die beiden Franzosen schon aus Rotorua.
Erst jetzt haben wir aber verstanden, dass sie als Lehrer in der Karibik leben und die Inseln zu Frankreich gehören. Auch wenn sie auf einer karibischen Insel wohnen, so gehören diese Inseln natürlich zu Frankreich und sie wählen ganz normal den Präsidenten, etc.
Wir hatten nicht viel Zeit, da wir für morgen unsere Fähre von Wellington nach Piction, der Südinsel gebucht haben und die Regierungsgebäude nur bis 15 Uhr besucht werden konnten.
Deshalb taten wir 4 uns zusammen und fuhren gemeinsam zum Regierungsviertel. Schade, dass man in den Gebäuden keine Fotos machen durfte.
Interessant war im Keller des Landesparlament zu sehen, dass man das Fundament horizontal in 2 Teile geschnitten hatte und zwischen das Fundament Gummi/Metallsockel installiert hat.
Sie sollen bei Erdbeben das Gebäude schützen, angeblich funtioniert es gut.
Für uns war interessant zu sehen, dass die Leiterin fragte, ob es Gäste aus Christchurch gab.
Ihnen stände es natürlich frei „nicht“ in den Keller zu gehen – wegen des Trauma des letzen Erdbeben!
Nach dem Besuch gingen wir durch den Lambton Quay, der Haupteinkaufsstraße ins Zentrum. Jean Paul wollte unbedingt mit uns im Restaurant Essen. Da es Sonntag,17 Uhr war, war es uns nicht möglich ein offenes Restaurant zu finden und so endeten wir mit einem Sandwich bei Star Bucks.
Uns war dies ganz recht. So konnten wir um so schneller weiter zur Cable Car und den Berg zum botanischen Garten hochfahren.
Interessant war auf dem Rückweg durch den Friedhof der Friedhof der ersten Siedler.
Speziell, dass es ein Grab eines Premierministers des letzten Jahrhunderts gab, auf dessen Grab man ihm zu Ehren eine Nacktstatue seiner Person aufgestellt hatte?! Ob ihn das gefreut hätte?
Abends grillten wir gemeinsam am Campingplatz und gingen schlafen – wohlwissend, dass Jean-Paul und ich am nächsten morgen die ganzen Biere bereuen würden.











