Heute früh haben wir die Grenze Northern Territority/Quensland passiert. Gestern haben wir unsere Zwiebeln, Kartoffeln verkocht, heute früh aßen wir die ganze Zeit Orangen. Die Grenzkontrolle gab es an sich aber nicht, so dass wir unsere Orangen mit potentiellen Fruchtfliegen auch ein paar Kilometer weiter hätten fahren können.

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Die Grenze

Direkt nach der Grenze wollten wir in Camooweal tanken, Autogas kostete aber 1,5$, das teuerste bislang von uns gesehene, so dass wir probierten bis nach Mt. Isa weiterzufahren. Im Zweifel müssen wir auf Benzin weiterfahren, den Tank lassen wir sonst als Reserve immer voll.

Irgenwann mußten wir auf unserer Weitereise auf dem Barkley Highway stoppen, weil Kühe den Weg versperrten. Nachdem wir uns durch die Herde gerollt hatten, entdeckten wir einige Kilometer weiter den dazugehörigen Cowboy. Wir unterhielten uns kurz, er war gerade dabei, seine Kühe zu einem Wasserloch zu treiben. Irgendwie hat es schon etwas irreales sich mit einem echten Cowboy im Nirgendwo zu unterhalten.

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Kuehe auf der Strasse

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Det dazugehoerige Cowboy

Mt. Isa ist eine Minenstadt. In die Kupfermine wurden über 1 Mrd. investiert. Ähnlich wie Superpit in Kalgoorlie sind die Ausmaße riesig, leider kann man das Werk aus Sicherheitsgründen nicht besichtigen. In Mt. Isa war das Autogas mit 0,95$ zum Tanken übrigens wirklich preiswert. Mt. Isa ist auch die erste Minenstadt, die recht nett wirkt. In den anderen Minenstädten sind Löhne um 300.000$ Jahresgehalt natürlich auch überzeugend aber in Mt. Isa läßt es sich, „richtig“ mit Lebensqualitaet leben.
Nach Einkäufen im Supermarkt fuhren wir auf den Aussichthügel und fuhren zum örtlichen Caravan-Park.

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Mt. Isa

In Australin kann man auf Campingplätzen oft einfach die Duschbenutzung kaufen. Wir bezahlten also jeder 5$ für die Dusche und konnten anschließend noch Kilometer machen. Allerdings mußten wir die Geschwindigkeit ab16:30 drastsich drosseln.
Hier gibt es wie in Western Australia unheimlich viele Kängeruhs (und einige Kühe) auf der Straße.

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Kurz vor Mt. Isa

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Die Roadtrains werden laenger

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Man muss auf die Kuehe auf den Strassen aufpassen

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Quamby, ein Haus = ein Ort

In Quamby, auf einem Parkplatz am Matilda Highway ca. 50km nördlich von Cloncurry legten wir uns dann schlafen. Cloncurry, die Geburtstadt des Flying Doctors Gründers Flynn, lassen wir aus, mehr als ein Denkmal erwarten wir nicht. Und sehen kann man Herrn Flyn taeglich – auf dem 20$-Schein.